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Feinstein, Eden, Craig - Klopf die Sorgen weg!

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Aufschieberitis / Prokrastination


Haben Sie sich schon einmal gefragt, weshalb Sie Angelegenheiten, die eigentlich einfach und schnell zu erledigen sind, immer wieder aufschieben?
Das kann die Steuererklärung sein, die Untersuchung zur Krebs-Früherkennung oder die Bezahlung einer Rechnung.
Weshalb dauert es mitunter Jahre, bis die Garage oder der Keller endlich aufgeräumt werden, obwohl Sie nicht mehr an das Regal in der Ecke heran kommen, weil alles bereits vollgestellt ist?
Wann lesen (oder entsorgen) Sie die zehn letzten Jahrgänge vom “Stern”, die sich im Abstellraum stapeln?
Bereiten Sie Sich auf wichtige Prüfungen auch erst vor, wenn der emotionale Druck bereits körperliche Schmerzen verursacht?
Passiert es Ihnen, dass der Bericht, der eigentlich bereits gestern auf dem Schreibtisch Ihres Chefs liegen sollte, noch immer auf seine Fertigstellung in Ihrem PC schlummert?

Aufschieberitis hat immer etwas mit negativen Gefühlen zu tun, die wir vermeiden möchten und wie jedes negative Gefühl haben wir auch dieses irgendwann einmal in unserem Leben erlernt.

Häufige Ursachen für das Aufschieben von Erledigungen sind:

Perfektionismus
Wenn ich eine Sache nicht 100% so erledigen kann, wie ich es mir vorstelle, fange ich erst gar nicht an. Gründe können sein, dass mir noch das nötige Werkzeug fehlt oder dass ich die ganze Aufgabe in einem Zug erledigen will und für diese “Riesen”aufgabe die Zeit zu knapp ist.

Angst vor Kritik oder Tadel
Wenn ich Angst habe, eine Aufgabe nicht so erledigen zu können, wie mein Chef es erwartet, schiebe ich die Erledigung so weit auf, bis es nicht mehr geht. Irgendwann muss ich sie aber doch erledigen. Das Ergebnis wird sehr wahrscheinlich nur suboptimal sein. Als Entschuldigung schiebe ich den Zeitdruck vor.

Einen sehr anregenden Artikel von Francis Songhurst zum Thema Aufschieberitis finden Sie auf der Homepage von Gary Craig .www.emofree.com.

Francis schreibt darin:

Jeden Morgen beginne ich den Tag mit einer Tasse Tee. Währenddessen notiere ich mir alle Dinge, die im Laufe des Tages zu erledigen sind. Ich nehme mir zwar vor, alles auf der Liste zu erledigen, aber das klappt nur sehr selten. Vielleicht ein Mal im Monat schaffe ich es alle Punkte zu erledigen, die auf der Liste stehen.

Trotz alledem, vor einigen Tagen horchte ich in mich hinein und erstellte ein Rating (1) über die Möglichkeit, alles auf meiner Liste zu erledigen. (10 würde bedeuten, ich erledige alles. 1 bedeutete, ich schaffe überhaupt nichts.)
Mein Rating war eine 5.

Mit meiner Liste in der Hand begann ich also zu klopfen:

“Obwohl ich nicht glaube, alles auf der Liste heute erledigen zu können, liebe ich mich selber und vertraue darauf, es zu schaffen.“

„Obwohl ich glaube, dass es schwierig ist bestimmte Dinge heute zu erledigen, entscheide ich mich dafür, sie mir leicht von der Hand gehen zu lassen, weil ich weiß, wie glücklich ich bin, wenn sie erledigt sind.“

Ich probierte ein weiteres Rating und kam auf eine 7. Nicht schlecht, aber ich wollte trotzdem versuchen auf eine 10 zu kommen. Also schaute ich noch einmal genau auf meine Liste um herauszufinden was mich davon noch abhielt.

Ich fand zwei Einträge, die ich bereits seit langer Zeit vor mir her schob.

Einer war das Erstellen einiger Informationsmaterialien für meine therapeutische Praxis, der zweite Eintrag betraf einen Brief an einen potentiellen neuen Klienten.

In meinem Magen machte sich ein sehr unangenehmes Gefühl bemerkbar, wenn ich an die beiden Einträge dachte. Also klopfte ich:

„Dieses unangenehme Gefühl im Magen.“

„Diese nervenden Tätigkeiten...“

„Diese Verschwendung von Zeit.“

Das waren meine momentanen Gefühle, die ich bearbeitete.
Bis plötzlich der wahre Grund auftauchte. (Francis nannte es einen Biggie.) 

Und das waren Gefühle der Angst, nämlich Angst vor der Zurückweisung. Ich sah vor meinem geistigen Auge, wie Menschen meine Informationsblätter nahmen und sie dann achtlos weg warfen. Selbst mein neuer potentieller Kunde schmiss meinen Brief in den Papierkorb.

Ich klopfte also:

“Die Angst vor der Zurückweisung.“

„Ich entscheide mich, den Menschen eine erfrischende Lektüre zu bieten.“

„Mit anderen Menschen verbunden sein.“

„Meinen zukünftigen Klienten umarmen.“

„Wenn manche Menschen meine Schriftstücke wegwerfen, ist das zwar nicht sehr angenehm, aber ich mache deswegen keinen großen Aufstand.“

Ich erstellte ein neues Rating und kam auf eine glatte 10! Ich fühlte mich voller Energie und schaute voller Optimismus auf meine Aufgaben. Am Ende des Tages hatte ich nicht alleine alle Punkte auf der Liste erledigt, ich hatte sogar noch eine unverhoffte Mittagspause von 3,5 Stunden und sogar 2 zusätzliche Aufgaben erledigt.

Ich habe das Klopfen auf meinen Aufgabenliste routinemäßig in meinen Tagesablauf integriert und bin wirklich erstaunt, was ich jetzt ohne Probleme erledigt bekomme. Fantastisch!

(1) Rating bedeutet das Abschätzen der emotionalen Belastung eines Gedanken, einer Situation oder einer Erinnerung auf einer Skala von 10 bis 1. Normalerweise wird die stärkste Belastung mit 10 angegeben und die geringste mit einer 1. Francis interpretiert die Skala hier in seinem Beispiel etwas anders, quasi als „Lust“-skala (10 ist das grösste angenehme Empfinden, 1 ist dagegen unangenehm.).

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